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Willkommen!

Wir begrüßen Sie auf der Projektseite "Rotmilane in Hessen". Wir informieren über die Bewegungsökologie der roten Gabelweihe.

Ihr Rotmilan-Team

Neues …

Kontakt

AG Naturschutz
Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. Nina Farwig
Fachbereich Biologie
Karl-von-Frisch-Str.8
35043 Marburg

Willkommen unter Rotmilanen …

Wir heißen Sie herzlich willkommen auf der Projektseite: „Rotmilane in Hessen“!

Der Rotmilan (Milvus milvus: Portrait eines europäischen Greifvogels. © pixeldiversity

Der Rotmilan (Milvus milvus): Portrait eines europäischen Greifvogels.

Wir, die Arbeitsgruppe Naturschutz an der Philipps-Universität Marburg, haben uns zum Ziel gesetzt, die Bewegungsökologie der hessischen Rotmilane zu erforschen. Die Rote Gabelweihe steht stellvertretend für zahlreiche Großvogelarten, die mit diversen Einflussgrößen in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft zu kämpfen haben.

Gerne informieren wir über die Ökologie des Rotmilans, unsere aktuellen Arbeiten im Projekt oder etwa über die Bewegungsmuster der 20 besenderten Rotmilane.  

 

Neues zu den Milanen:

Hessischer Nachwuchs

Auf Besuch im Kinderzimmer der Rotmilane Wir möchten in den kommenden Jahren die Bewegungsmuster sowie die Todesursachen nestjung markierter Rotmilane erforschen. Für einen nachhaltigen Schutz dieser europäischer Greifvögel und deren Populationen ist die Kenntnis um...

Greta hat eine würdige Nachfolgerin

Greta und Ute Leider ist Greta nicht aus dem Winterquartier zurück gekommen. Sie wurde Opfer des Straßenverkehrs in der Nähe einer Mülldeponie in Spanien (wir berichteten). Natürlich haben wir uns aber im Frühjahr Gretas Horst und die Situation vor Ort (Raum...

Emil, unser Emil …

Gezielt gefangen und um-besendert ... Emil ist einer unserer ersten Milane, den wir im Juni vergangenen Jahres im Schwalm-Eder-Kreis im östlichen Hessen besendern konnten. Er hatte vergangenes Jahr mit seiner Partnerin erfolgreich zwei Jungtiere großgezogen. In der...

Presse: Blog im UniJournal

Liebe Mitleserinnen, liebe Mitleser, in der aktuellen Ausgabe des Marburger UniJournal der Philipps-Universität Marburg findet sich ein Bericht zu unserer Arbeit mit den Rotmilanen. Im Wesentlichen spiegelt der Beitrag die letzten Blogeinträge wieder, ergänzt durch...

Zwei Verluste

Leider müssen wir zwei Verluste melden. Conny und Mia sind tot. Beide waren in Mittelhessen zu Hause und hatten vermutlich schon mit der Brut begonnen. Sie hielten sich seit Längerem in unmittelbarem Horstbereich des vorjährigen Reviers auf. Wir haben die Kadaver...

Update: Brutgeschehen im vollen Gange; Obduktionsbericht Greta…

19 unserer 20 im letzten Jahr besenderten Milane sind im März wieder gesund in heimischen Gefilden gelandet. Seitdem läuft die aufregende Revierbesetzungsphase. Besonders interessant ist, nahezu alle Individuen sind in ihr letztjähriges Brutrevier zurück gekehrt,...

Der Rotmilan (Milvus milvus) ist in Deutschland, im Kontext des Windkraftausbaus die wohl am häufigsten diskutierte Art. Ausgehend von einem Bestand von 20 000 – 25 000 Brutpaaren ist er, mit 350 Schlagopfern (Stand: April 2017), das häufigste Kollisionsopfer in Relation zu den Bestandszahlen. Etwa 50% des Weltbestands dieser bedrohten Art brütet in Deutschland, woraus sich eine besondere Verantwortung für deren Schutz und Erhalt ableiten lässt. Um dieser Verantwortung gerecht werden zu können, ist es essentiell, die Bewegungsmuster dieser hochmobilen Tiere zu verstehen.

Bewegungen sind die Grundlage zum Erreichen geeigneter Bruthabitate und dem Finden von Nahrung. Durch deren Verständnis können die Effekte, die verschiedene Landnutzungsformen und auch WEA auf den Rotmilan haben, besser abgeschätzt werden. Um die Bewegungsmuster und Flughöhen der Vögel präzise erfassen und auswerten zu können, werden daher Bewegungsdaten von 20 Rotmilanen in Hessen mittels moderner Satellitentelemetrie erhoben. Durch das Verschneiden der erhobenen Daten mit flächendeckenden Informationen zur Landnutzung sollen Fragestellungen hinsichtlich der Raumnutzung und Habitatwahl der Milane nachgegangen werden.

Windkraftanlagen (WKA) im Bruthabitat des Rotmilans; ein konfliktreiches Thema. @ pixeldiversity

Windkraftanlagen (WKA) im Vogelsberg. Bruthabitat des Rotmilans: Ein konfliktreiches Thema. © S. Rösner (www.luftpixel.de)

Nach umfangreichen Vorarbeiten haben wir bereits im Winter 2016/2017 mit der Kartierung und Kontrolle der Rotmilanhorste in Hessen begonnen. Nachdem im Februar/März die ersten Tiere aus ihren Überwinterungsgebieten in Frankreich, Spanien und Portugal wieder in ihre Reviere heimkehrten, wurden die bekannten Horste auf Wieder-Besetzung kontrolliert. Im April und Mai folgten weitere Kontrollen um das Brutverhalten zu dokumentieren. Bereits Mitte Mai waren viele Jungtiere geschlüpft, so dass wir mir dem Fang ausgewählter Tiere beginnen konnten. Innerhalb von 12 Fangtagen, verteilt auf knapp vier Wochen, konnten alle 20 Sender auf den Rücken der Milane angebracht werden.

 

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über den aktuellen Stand des Projekts informieren, sowie Ihnen die besenderten Exemplare in einem kurzen Steckbrief vorstellen. Sukzessive werden wir aktuelle Informationen zu allen Tieren erweitern und im Winterhalbjahr über die Zug- und Überwinterungsgebiete der Tiere berichten. Zur einfacheren Kommunikation haben wir den Vögeln (in alphabetischer Reihenfolge des Fangs) Namen gegeben.

 


 


 

Die besenderten Milane:

Agathe   Berta   Conny    Dieter   Emil   Friedolin   Greta   Hannibal   Ida   Jan-Ole   Karl   Laia   Mia   Nele   Olga   Piotrek   Quincy   Rapida   Selma   Theo

Sie haben Fragen, oder würden unsere Arbeit gerne unterstützen (z.B. die Patenschaft für einen Rotmilan übernehmen), dann sprechen Sie uns einfach an (Kontakt).

 

Ihr
Rotmilan-Team