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Ursula Heinze et al. (2026)

Im Rahmen einer von der DBU geförderten Promotion werden die GPS-Daten der hessischen Rotmilane nun genutzt, um das Kollisionsrisiko mit Windturbinen über das Brutgebiet hinaus – auch außerhalb Deutschlands – zu untersuchen. Erste Ergebnisse stellen wir nun auf einem Poster für die Jahrestagung im September 2026 der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft (www.do-g.de) in Mainz vor. Es zeigt zum einen die aktuelle Kollisionsgefahr. Zum anderen aber auch, wo es in Zukunft besonders kritisch werden könnte: in Gebieten, die sich gut für Windturbinen eignen und in denen gleichzeitig viel Rotmilanaktivität besteht.Areale mit bisher kaum Windturbinen, aber hoher Eignung für den Windkraftausbau und hoher Rotmilanaktivität gibt es vor allem außerhalb der Brutgebiete . Genau hier sollte künftig genauer hingeschaut werden, um zusätzliche Gefahren für den Rotmilan frühzeitig zu vermeiden.

Das auf der DO-G Tagung präsentierte Poster finden sie hier als pdf.