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Bis zu 2% der Landesfläche …

Bis zu 2% der Landesfläche …

Bis zu 2% der hessischen Landesfläche für Windkraft reserviert

Errichtung einer neuen Windkraftanlage in Nordhessen. ©

Errichtung einer neuen Windkraftanlage in Nordhessen. © pixeldiversity

Heute finden wir in der Frankfurter Rundschau (FR, 23.06.2017) einen kurzen Rahmenartikel von Peter Hanack zum Thema Erneuerbare Energie und Windkraftausbau in Hessen. Diese Woche wurde die 1000. Anlage in Hessen in Betrieb genommen. Aber etwa 2500 Anlagen wären laut Hanack für eine Ernergiewende in Hessen wohl möglich. Das entspräche dann etwa 2% der Landesfläche, die seitens der Landesregierung für diesen Zweck „reserviert“ sind.  Zum Vergleich: Etwa 1,7% der Landesfläche ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen (Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz).

Die online-Version des Artikels finden Sie hier: Frankfurter Rundschau

Faszination Rotmilan

Faszination Rotmilan

Viele Naturbegeisterte sind fasziniert von der Roten Gabelweihe. So stehen auch bei Naturfotograf/innen diese Greifvögel immer wieder auf der Arten-Wunschliste für das Archiv. Wir möchten Ihnen die Ökologie der Rotmilane in Bildern näher bringen. Dazu haben wir eine „Gäste-Galerie“ eingerichtet, in der wir ausgewählte Fotos präsentieren werden.

Den Anfang macht Harald Haberscheidt (www.haberscheidt.de), mit drei beeindruckenden Fotos. Schauen Sie rein: Ökologie der Milane in Bildern

Ökologie in Bildern

 

 

Mission accomplished …

Mission accomplished …

Mission accomplished … so würden wohl kaltschnäuzige Öko-Agenten kühl und trocken ihren heutigen Arbeitstag kommunizieren. Nicht so Christian und Steffen! Morgends schon mit Herzblut um 05:00 Uhr draussen in den Rotmilan-Revieren unterwegs. Bereits zum zweiten Frühstück war das 19. Tier „Selma“ gefangen, vermessen, beringt und besendert. Soeben kam dann die Information an den Rest des Rotmilan-Teams:

„Nummer 20 fliegt! Die kleine Maya vom benachbarten Bauernhof war dabei und hat das Milan-Männchen auf „Theo“ getauft.“

Das gesamte Team jubelt und ist glücklich über die erfolgreiche Feldarbeit! Danke an alle unsere Partner für den Rückenwind.

Habt einen guten Flug, Agathe, Theo & das gesamte Datenträger-Team. Passt auf euch auf …

 

Von früh bis spät …

Von früh bis spät …

Landwirt beim Heuwenden. Schon wenn die Landwirt die Felder anfahren, folgen die Rotmilane, um sich ihre Nahrungsanteil abzugreifen. © S. Rösner

Landwirt beim Heuwenden. Schon wenn die Landwirt die Felder anfahren, folgen die Rotmilane, um sich ihre Nahrungsanteil abzugreifen. © S. Rösner

Derzeit ist das Rotmilan-Team von früh bis spät in Hessen unterwegs, um weitere Rotmilane an ganz speziell ausgewählten Standorten zu fangen. Die Brutsaison ist bereits fortgeschritten und in den klimabegünstigten Flusstälern sind die Jungtiere bereits recht groß. Zu Dritt ist da nunmehr nur noch wenig Platz im Horst.

Für die Aussagekraft der später zu erwartenden Forschungsergebnisse ist es unabdingbar, dass die Reviere der besenderten Rotmilane in unterschiedlich ausgestatteten Landschaften liegen. So variiert z.B. der Flächenanteil von Wald-, Acker- oder Grünland. Zudem die Distanzen zu menschlichen Strukturen wie etwa Ortschaften, Verkehrswegen, Starkstromtrassen oder Windkraftanlagen. Dieses Versuchsdesign macht die Auswahl der Fangorte recht komplex. Um so schöner, wenn die Feldarbeiten beim Fang nahezu planmäßig verlaufen.

Gestern konnten wir Quincy und Rapida fangen und besendern. Danke, und allzeit guten Flug !  

 

Quincy. Ein Portrait dieses hübschen Greifvogels. © S. Rösner

Quincy. Ein Portrait dieses hübschen Greifvogels. © S. Rösner

Beifang

Beifang

Nicht nur die Rotmilane reagieren gereizt auf die Präsenz eines Uhu (Bubo bubo) im Revier. Auch andere Arten, wie etwa die Rabenkrähen (Corvus c. corone), Wacholderdrosseln (Turdus pilaris), Mäusebussarde (Buteo buteo) oder auch die Bruderart Schwarzmilan (Milvus migrans) gehen uns bei der Feldarbeit in das Fangnetz. Hier ein Schwarzmilan, der heute sein Revier in unmittelbarer Nachbarschaft zur eigentlichen Fokusart besetzt und – verständlicherweise – verteidigt hat.